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Urlaub im Schwarzwald und Elsass

Reise-Blog: Schwarzwald-Elsass

Auf ins „Herzland“ von Jochen Scherzinger mit seinem Label Artwood

24.09.2016

Jochen Scherzinger mit uns Hübschen im Hübschental.
Auf 200 Jahren alten Schätzen präsentiert Jochen Scherzinger die Bildkampagne "Herzland"
Auf der Lichtung gab es zehn 200 Jahre alte Türen zu bestaunen.
Der Glasbläser - ein Mann wie ein Baum.
Farbspiel mitten im Wald.
Die Türen werden genau unter die Lupe genommen. Wie wurde das gedruckt?
Sitzmöglichkeiten laden zum Verweilen ein.
Charmant weisen Schilder im Dialekt den Weg.
Eingang auf Edmunds Wegli in den mystischen Wald.
Hier will Man(n) nicht mehr weg!
Die Kaffeepause ist ein Muss.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Unwiderstehlich - Shopping im Store von Artwood.
"Papa Artwood" - ein freundlicher offener Hochschwarzwälder mit uns im Plausch.
Blick durch ein 200 Jahre altes Schlüsselloch.

Die Einladung von Jochen Scherzinger kam vor gut einer Woche auf elektronischem Postweg in unsere Kreativwerkstatt geflattert. Mit der Aufforderung „Folgt uns auf Edmunds Wegli“ fuhren dann Jacky und ich bei bestem Herbstwetter ins Hübschental, in die Heimat und das „Herzland“ von Jochen Scherzinger. Die Hinfahrt führt uns durch das touristische Triberg mit seinen bekannten Wasserfällen, über das Wintersportörtchen Schönwald und durch das studentenstädtchen Furtwangen. Hochschwarzwald pur! Wir sind gespannt, was uns erwartet und philosophieren unterwegs, was es für uns heißt, in dieser tollen Urlaubsregion zu leben und zu arbeiten. Fazit: Besser können wir es gar nicht haben!

Über ein kleines Industriegebiet führen uns Edmunds-Wegweiser über eine einspurige Straße direkt zu den Parkmöglichkeiten – mit Einweiser. Wie gut organisiert, denke ich. Bekleidet mit einem T-Shirt aus der Modekollektion von Jochen Scherzinger begrüßt er uns freundlich und erklärt kurz den Weg.

Kurzerhand stellen wir das Auto ab, laufen los und nur nach einem kurzen Stück sind wir plötzlich in einer anderen Welt. „ca. 150m durch ein atemberaubend mystisches Waldstück“, so stand es in der Einladung und es ist nichts anderes. Musik dringt in unser Ohr. Monumental und spannungsgeladen kommt diese hinter den Büschen aus Lautsprechern hervor. Wir folgen still und lauschend dem Weg bis wir zu der Lichtung kommen, auf der die neue Bildkampagne „Herzland“ vorgestellt wird.

Motive vom Schwarzwälder Handwerk und Brauchtum sind auf zehn Holztüren in schwarz/weiß aufgedruckt. Nicht einfach nur Holztüren, über 200 Jahr alte Schätze aus dem Bauernhof von Scherzingers Oma und Opa, wie er uns später persönlich erzählt. Wir sind beeindruckt von der Inszenierung. Sitzmöglichkeiten auf Holzrugeln laden zum Verweilen ein. Bunte Leuchten umspielen die Motive. Wir stellen uns die Szenerie abends vor und sind fast ein bisschen enttäuscht nachmittags hier zu sein. Schnell habe ich mein Lieblingsmotiv gefunden: Der Glasbläser. Ein Mann wie ein Baum. Aber auch die anderen Motive sind alle für sich einzigartig und haben das gewisse Etwas.

Die Septembersonne bricht sich in den Bäumen und wir beschließen Edmunds Wegli weiter zu gehen bis zum „Hauptquartier“. Ich will den Meister ja noch persönlich kennenlernen. Wir verlassen das schmale Wegli und den dichten Wald. Auch die begleitende Musik wird vom Wald verschlungen und verstummt, sobald wir auf dem breiten Fahrweg angekommen sind. Der Blick geht direkt ins Tal und gibt den Blick frei auf das Schwarzwaldhaus von Jochen. „Herzland“ – langsam verstehe ich es.

Ein kleines, idyllisches Fleckchen lädt uns noch kurz ein: der Fischteich. Mit zwei Liegestühlen und einem kleinen urigen Fischerhüttchen. Peter Fox trällert hier aus einem kleinen Radio „Haus am See“ und ich denke wieder, wie gut organisiert. Und wer kommt in diesem Moment nicht um die Ecke? Jochen Scherzinger persönlich. Nach einer kurzen, aber herzlichen Begrüßung, folgt die Einladung in sein „Hauptquartier“, die wir natürlich gerne annehmen.

Dort angekommen gehen wir direkt ins Haus und ließen es uns nicht nehmen, von seinem Label Artwood ein T-Shirt zu kaufen. Wenn wir schon mal hier sind.  Mein klarer Favorit ist das Herzland. Draußen ist für das leibliche Wohl gesorgt und wir gönnen uns einen Kaffee. Es sind einige Besucher aller Altersklassen da. Der Tag scheint zum Erfolg zu werden für Jochen Scherzinger und seiner Crew - seinen Helfern, die verkaufen, bewirten, fotografieren und wirklich auszunehmend freundlich sind. Wir treten den Rückweg an, machen noch ein kleines Fotoshooting mit Jochen bei den alten Türen auf der Lichtung im mystischen Wald auf Edmunds Wegli. Der Zauber begleitet uns bis ans Auto und wir fahren wieder zurück in die vermeintliche Zivilisation, zurück ins Kinzigtal – unser „Herzland“.

Eure Infobaum-Bloggerin
Nicole