Freizeit-Planer

		
	

Urlaub im Schwarzwald und Elsass

Reise-Blog: Schwarzwald-Elsass

„Guck a mol“ ist badisch und heißt ….

12.05.2016

Infobaum-Blogger Elisabeth und Jakob bei ihrer Wanderung auf dem Guck a mol Wegle in Oberwolfach
'Über Stock und über Stein'
Abwechselnde Wald- und Sonnenpassagen machen die Wanderung erlebnisreich
Blick zum Landgasthof-Hotel 'Walkenstein' und den Mauerresten der Burg Walkenstein
'Guck a mol!' – Der Name der Wanderstrecke wird hier zum Motto
Schilder mit dem Logo des 'Guck a mol Wegle' zeigen uns den Weg
Atemberaubende Schwarzwald-Landschaft an einem sonnigen Tag
Toller Ausblick auf Oberwolfach-Kirche im Wolftal
Wir bewundern den riesigen Maibaum vor der Oberwolfacher Festhalle
Das Wolftal mit seinen Bergen, den Schwarzwaldhöfen und der 'Wolf'
Frühlingsblick auf Oberwolfach-Walke

Dialekt ist herrlich vielschichtig, so auch der Ausdruck „Guck a mol“, der wunderbar zu dem neuen Wanderweg in Oberwolfach passt. Kostprobe gefällig?

„Guck a mol“ - Ausruf der Überraschung

Ja, überrascht wird man auf dem Weg. Nämlich von der abwechslungsreichen Wegführung durch Waldabschnitte, Wiesenbereiche, Sonne und Schatten - und von den vielen, vielen, vielen Bänkle am Wegrand. Wer auf jeder Bank nur 5 Minuten sitzen will, sollte ein Vesper zusätzlich mitnehmen.

„Guck a mol“ - Aufforderung zum Schauen

Stehen bleiben oder aufs Bänkle sitzen, Ausblicke genießen auf die Wolf (der Fluss, der dem Tal den Namen gegeben hat), die Oberwolfacher Ortsteile „Kirche“ „Mitteltal“ und „Walke“.

„Jetz‘ guck“ - zustimmender Ausdruck auf Aussagen anderer

Ja, die Oberwolfacher halten, was sie versprechen: In beeindruckender Gemeinschaftsarbeit ist ein toller Weg entstanden, viele Wegabschnitte wurden neu gebaut, ganz sicher werden diese auch den einheimischen Wanderern gefallen.

„Guck a mol“ - Ausdruck der Erleichterung

Wenn man das Wirtshausschild auf der Hälfte der Strecke entdeckt. Dabei ist es egal, ob der Start in Oberwolfach-Kirche oder Oberwolfach-Walke gewählt wurde. Beide Ortsteile bieten Verpflegung. Wir haben im Gasthaus Walkenstein in Walke gute badische Küche und den ersten Spargel der Saison genossen.

„Guck a mol“ - Aufforderung zum Suchen

Manchmal müssen die Hinweisschilder gesucht werden, nicht immer haben wir sie gefunden. Unser Rat: An unbeschilderten Abzweigungen auf dem bisherigen Weg bleiben, die Bänkle auch als Wegweiser sehen. Immer den Talverlauf im Auge behalten.

„Wegle“ - ein schmaler Weg

Ein Wegle ist eine liebevolle Verniedlichung des Wortes „Weg“, der Weg selbst muss aber deshalb nicht niedlich sein! Das „Guck a mol Wegle“ verläuft fast ausschließlich auf sehr schmalen Wegen, viele davon neu angelegt und gut zu begehen, allerdings nicht kinderwagen-tauglich. Aber wenn das Kind selbst gut laufen kann, ist es ein klasse Weg: abwechslungsreich, spannend und durchaus herausfordernd mit dem ständigen Auf und Ab.

„Guck a mol - auch an den Wegrand und ins Tal“ - ein Ratschlag

Das Wolftal im mittleren Schwarzwald hat seinen Namen vom Fluss Wolf, der ca. 30 km lang und weitgehend naturbelassen ist. Der Bach/Fluss bietet viele Bademöglichkeiten, man (Kind und Vater!) kann ans Ufer sitzen, Staudämme bauen, Steine ins Wasser werfen.

„Guck selber“ - noch ein Ratschlag

Heißt übersetzt: „Schau selbst“! Und dies sollten Sie wirklich tun!


Eure Infobaum-Bloggerin
Elisabeth