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Urlaub im Schwarzwald und Elsass

Reise-Blog: Schwarzwald-Elsass

Sommertag am Bodensee - Entspannen, genießen und Revolverheld

06.06.2015

Von Konstanz geht es mit der Fähre nach Meersburg.
Mit der Fähre fahren ... wir waren schon etwas aufgeregt. Der Ausblick war toll.
Markelfingen liegt hinter uns und die Meersburg direkt vor uns.
Ein Eis als Dessert darf natürlich nicht fehlen.
Am Schlossplatz in Salem angekommen. Viele warteten schon auf Revolverheld ...
Wir brauchen erst einmal eine Erfrischung!
Eine super Kulisse für das Revolverheld-Konzert.
Während die Vorbands spielten, ging die Sonne unter - geniale Stimmung.
... wir waren nur am Staunen.

Es ist Samstag und ein Sommertag wie er im Buche steht.

Das Thermometer steht auf 32 Grad Celsius - was gibt es also schöneres als die Badesachen und einen Picknickkorb einzupacken und den nicht weit vom Schwarzwald entfernten Bodensee anzusteuern.

Unser Programm steht und der Tag kann kommen. Baden und Entspannen, Fisch essen und am Abend zum Revolverheld-Konzert ins Schloss Salem.

Aber wo sind die Konzert-Karten? Ach ja - im Geldbeutel. Aber wo ist der Geldbeutel??? Nach einem holprigen Start mit "Happy End" kann die Reise beginnen.

Wir sind erstaunt, wie schnell man vom Schwarzwald aus den Bodensee erreicht. Wir fahren in Rottweil auf die Autobahn, über Villingen-Schwenningen in Richtung Singen, durch den Hegau und schließlich bis nach Markelfingen.

Gleich hat man das Gefühl im Urlaub zu sein und so genehmigen wir uns ein Sonnenbad und eine Abkühlung im herrlich blauen See, der bereits 23 Grad Wassertemperatur zu bieten hat. Bei der Hitze ist ohnehin nichts anderes denkbar.

Die Zeit vergeht wie im Flug, denn wir drei Mädels haben uns viel zu erzählen. Gegen 15.30 Uhr beschließen wir uns ein bisschen frisch zu machen, bevor wir wieder ins Auto steigen. Das hätten wir uns auch sparen können, denn die Temperatur im Auto ist kaum auszuhalten. Nach einiger Zeit geht's wieder und wir erreichen die Fähre von Konstanz nach Meersburg.

Bevor wir auf das Schiff fahren, treffen wir uns noch mit jemandem, der die Revolverheld-Karte "leider" verkaufen muss. So machen wir noch ein Schnäppchen an dem sonnigen Nachmittag. Etwas aufgeregt sind wir schon - zum ersten Mal selbst das Auto auf der Fähre parken. Aber wie sich herausstellt, ist das ein Kinderspiel. Wir kaufen unsere Fahrkarten für die Hin- und auch gleich noch für die Rückfahrt. Endlich an Deck lassen wir uns den warmen Sommerwind um die Nase wehen, machen ein paar Fotos von den anderen Fähren und genießen den Ausblick. Die Fahrt könnte ewig dauern, aber von Konstanz nach Meersburg sind es nur ca. 20 Minuten. Die Haare sitzen nun auch nicht mehr, aber Spaß hat es gemacht. ;o)

In Meersburg am nördlichen Ufer des Bodensees legen wir einen weiteren Stopp ein. Das idyllische Städtchen zieht jährlich Millionen von Touristen an und ist bekannt für seinen Weinanbau und natürlich die Burg "Meersburg" mit dem Schloss. Eine schöne Uferpromenade lädt zum Flanieren ein. Zahlreiche Fischrestaurants und der Duft nach leckerem Essen lassen unsere Mägen knurren. Nach einem kleinen Spaziergang suchen wir uns schließlich einen Tisch in einem kleinen Restaurant an der Promenade mit herrlichem Blick auf den See und optimal um das vorbeigehende Fußvolk zu beobachten.
Wir bestellen Zander und Bodenseefelchen. Lecker! Genau richtig an einem lauen Sommerabend wie diesem. Ob das Wetter hält? Ein paar dunkle Gewitterwolken verstecken die Sonne und wir hoffen, dass wir trocken durch den Abend kommen.

Gut gestärkt gönnen wir uns noch eine Kugel Eis. Nach so einem tollen Essen, darf das Dessert nicht fehlen - und das hat bekanntlich immer Platz.

Jetzt wird es aber Zeit für das Konzert. Von Meersburg bis Salem sind es nur wenige Kilometer. Schon von weitem sehen wir die großen Parkplatzschilder auf den Wiesen. Wir entscheiden uns für eine der vorderen Wiesen - was eine gute Entscheidung ist, wie sich später herausstellen wird.

Voller Vorfreude auf das lang geplante Konzert von der radiobekannten Band Revolverheld, begeben wir uns auf den 10-minütigen Fußmarsch um dann von der atemberaubenden Kulisse des Schloss Salems verzaubert zu werden. Schon zig Fans belagern den Innenhof vor der Konzertbühne. Alle sind gut drauf und verbreiten gute Stimmung, selbst das heranziehende Unwetter, das wundersamer Weise an uns durchgezogen ist, kann die Stimmung nicht trüben. Schliesslich blinzelt doch noch die Sonne raus und tüncht den Himmel in einen rotorangen Farbton. Es verspricht ein sommerlicher Open-Air-Abend zu werden, den man selten erlebt.

Zuerst bestellen wir nach alter Festival-Manier ein Bier. Die erste Stunde vergeht wie im Flug und schon können wir die Klänge der beiden genialen Vorbands Lemo und Julian le Play vernehmen. Nun endlich betritt unsere favourisierte Band die Bühne. Von der ersten Sekunde an werden die 6000 Fans in ihren Bann gezogen. Hübsche Männer mit Gitarre und toller Stimme lassen jedes Frauenherz höher schlagen und so können wir nach dem zweistündigen Konzert glücklich und zufrieden die Heimreise antreten ... Doch oh weh, bis alle Konzertbesucher das Gelände verlassen haben und wir endlich in unserem Auto angelangt sind, müssen wir uns noch mit Drängeln und Schieben in die Autoreihen eingliedern. Das kostet einige Zeit und einige Nerven. Die Fähre stillt jedoch den ganzen Frust und wir können nachts noch die steife Brise des Sees um die Nasenspitze kitzeln lassen. Ein schöner Abschluss eines perfekten Tages.

Viele Veranstaltungen wie Konzerte finden über den Sommer verteilt im Schwarzwald, Elsass und Umgebung statt. Plan doch einfach deinen eigenen Festival-Sommer mit Familie und Freunden. Es lohnt sich!

Eure Infobaum-Bloggerinnen
Melanie, Nicole und Anne