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Urlaub im Schwarzwald und Elsass

Reise-Blog: Schwarzwald-Elsass

Zur Kürbiszeit im Europapark

24.10.2015

Die eingepackte Eurosat als Kürbiskopf ist imposant!
Meine "kleine" Schwester hat den Größentest bei der Eurosat bestanden!
Kaffeepause - so ein Tag ist ganz schön anstrengend.
Überall sind die Kürbisse schön arrangiert und sorgen für herbstliche Stimmung
Endlich eine Sitzgelegenheit. Wir freuen uns auf das Essen im Colosseo.
Am Brunnen der Begegnung vor dem Eingang sind einige Mumien aufgestellt ;o)

Zu meinem Geburtstag (letztes Jahr im August) bekam ich von meinen Freundinnen eine Eintrittskarte vom Europapark in Rust geschenkt und das Versprechen, dass wir am Abend noch lecker essen gehen.
Auf diesen Termin musste ich über ein Jahr warten ... aber Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude.

Am Samstag geht es los. Für uns ist es nur eine kurze Fahrt durch den Schwarzwald, denn wir brauchen von Wolfach bis Rust nur ca. 1 Stunde.

Wir fahren über den Schönberg durch Lahr und schon sind wir auf der Autobahn, über die man direkt zum Europapark gelangt.

Eigentlich weiß jeder, dass man eher unter der Woche in den Europapark gehen soll, aber wir fanden einfach keinen anderen Termin. Also: Rein ins Getümmel.

Schon auf dem Parkplatz wird man mit Musik empfangen und zur Einstimmung hört man die Leute im Silver Star kreischen.
Ja - da muss ich heute auch mitfahren!

Im Park steigen wir in den EP-Express und fahren bis zur Station "Spanien". Das Stück zur Holzachterbahn Wodan im isländischen Themenbereich rennen wir fast, weil wir uns auf unseren ersten Adrenalin-Schock freuen.
Die 75-minütige (!) Wartezeit* bremst uns wieder aus ... aber die bekommen wir mit Tratsch locker hinter uns.

Kurz bevor der Wagen in die Tiefe stürzt bekomme ich doch ein mulmiges Gefühl. So schnell wie dieses Gefühl gekommen ist, ist es auch schon wieder verschwunden. Das Adrenalin sorgt dafür, dass ich mein Dauergrinsen während der ganzen Fahrt nicht mehr aus dem Gesicht bekomme.
Nur das Wort "krass" fällt mir zu meiner ersten Achterbahnfahrt seit Jahren ein.

Weiter geht's zur Euro-Mir, Eurosat, Geisterbahn, Piraten von Batavia und auch zum Silver Star. Der Weg zu den verschiedenen Attraktionen ist ein Erlebnis! Der ganze Park ist mit Kürbissen und gruseligen Gestalten dekoriert.

Halloween wird immer beliebter und der Europapark ist für seine Horror Nights bekannt. Hier können alle Furchtlosen in ihren eigenen Horrorfilm eintauchen, wenn Killerclowns, Zombies und Vampire den Mut der Besucher auf die Probe stellen!

Keine Ahnung, ob das was für mich wäre ... Mir reicht vorerst der riesige Kürbiskopf - die eingepackte Eurosat-Kugel.

So ein Tag ist ganz schön anstrengend: Viele Eindrücke und die ungewohnte Belastung auf den Körper lassen uns nicht kalt. Wir stärken uns mit einem Kaffee, bevor es mit Staunen, Fahrten und Tratschen weitergeht.

Am liebsten möchte ich heute in einem der tollen Hotels übernachten und morgen alles machen, was wir zeitlich einfach nicht geschafft haben. (Aber: Das Leben ist kein Ponyhof!)

Früher als gedacht sind wir müde, hungrig und wünschen uns nur noch einen gemütlichen Abend im Sitzen. Gut, dass ich noch einen Gutschein für das Buffet im Colosseo habe.

Das Essen genießen wir in einem tollen Ambiente. Auch hier schlendern ab und zu gruselig hübsche Damen vorbei und verschiedene Sänger und Musiker sorgen für angenehme Hintergrundmusik.

Satt, glücklich und müde machen wir uns auf den Heimweg ins Kinzigtal.

Das Fazit: Ein Tag im Europapark ist ein Tag in einer anderen Welt und im Herbst sehr zu Empfehlen!



Eure Infobaum-Bloggerin
Anne

 

* Tipp: Als Single-Rider kann man in einer separaten Schlange anstehen und ein paar Minuten sparen.