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Reise-Blog: Schwarzwald-Elsass

Aussichtsreiche Wanderung durch die Weinreben in Durbach

14.05.2015

Ausblick auf Durbach zwischen den Weinreben hindurch.
Wandern mit Freunden - was kann es Schöneres geben?
Leuchtende Blumen am Wegesrand.
Mit Vesper im Rucksack bei der Kapellenruine St. Anton.
Den Reben das Wasser - den Menschen der Wein.
Gemütliches Plätzchen zum Rasten auf dem Schloss Staufenberg.
Rasten auf der Relaxliege.
Aussicht von der Relaxliege auf Schloss Staufenberg.
Immer dem Wegweiser Durchbacher Genießerpfad folgend.
Blick auf die Brandstätter Kapelle.
Unendliche Weiten zwischen den Weinreben.

Ein Feiertag und somit ein Freiertag stand uns bevor und dieser wollte auch genutzt werden für einen Ausflug. Aber wohin? Vor allem welches Ausflugsziel sollte es sein? Wer geht alles mit? Um schnell meine Freunde mit ins Boot zu holen, habe ich eine Whats-App-Gruppe gegründet mit dem Namen "Vatertagsausflug". Gleich sind auch mehrere Ideen gepostet worden wie Bodensee, Straßburg, Besuch des Alternativen Bärenparks in Schapbach u.v.m.

Traditionell wird aber an Christi Himmelfahrt gewandert. Ja warum denn nicht?
Aber wenn, dann sollte es eine richtige Wanderung mit Rucksack und Vesper sein.

Unser Ziel war schnell ausgewählt: Der Premiumwanderweg und Schwarzwälder Genießerpfad - Weinpanorama in Durbach. Die Wegbeschreibung lockte uns mit aussichtsreicher Wanderung durch saftig grüne Rebhänge, schicke Fachwerkhäuser und natürlich die ausgezeichneten Spitzen-Weine Durbachs. Wobei das Letztere sicherlich die Motivation schürte, 16 km bei einer Dauer von 5 Stunden Wanderzeit zurückzulegen.

Am Abend vor der Wanderung haben wir noch auf meiner Terrasse gegrillt und Fragen geklärt wie Abfahrtszeit, wer fährt mit welchem Auto und wer nimmt welche Köstlichkeiten zum Vesper mit. Früh am nächsten Morgen und mit hervorragendem Wanderwetter, nicht zu heiß und auch keinen Regen, begaben wir uns mit voll bepacktem Wanderrucksack nach Durbach.

Dort angekommen suchten wir vergeblich den Startpunkt. Auf dem Festplatz sollten wir parken, laut Beschreibung, und der sollte doch eigentlich nicht so schwer zu finden sein, oder? Von wegen, einmal durch das schnucklige Örtchen Durbach gefahren, nein, nichts. Wieder zurück. Immer noch kein Festplatz in Sicht. Das kann doch nicht wahr sein?
Die Damen in der Runde plädierten: "Komm, wir Fragen einfach einen einheimischen!" Die Männer unter uns: "Mädels, wir werden den Platz schon finden!". Ohne Fragen ging es dann doch nicht und siehe da, ein riesen Festplatz zum Parken tut sich vor uns auf, dass wir den übersehen konnten ist ja schon fast peinlich. WIr wunderten uns trotzdem über den Wegweiser, der uns eigentlich eher Richtung Friedhof führte, als zum Festplatz?!

Wanderschuhe geschnürt und auf gehts in die Weinberge. Unterwegs begegnete uns eine Wandergruppe, die den gleichen Weg vor sich hatte. Kurzerhand überholt und ein kurzes Hallo. Dieser Vorgang sollte sich mehrmals wiederholen bis wir letztendlich bei einem kurzen Plausch erfahren haben, dass diese Leute aus dem schönen Schwarzwaldstädtchen Triberg sind. Die Triberger Wasserfälle und die größte Kuckucksuhr in Schonach sind übrigens auch eine Reise wert. Wir verabschiedeten uns mit dem versprechen, ein Glässchen Wein uns gegenseitig zu sichern, wer als erstes ankommt. Doch leider haben wir die freundlichen Wanderer nicht mehr am Ende getroffen.

Unsere Vesper nahmen wir auf einer der vielen Relaxliegen am Wegesrand ein mit Blick auf das Schloss Staufenberg. Hier hatten wir zuvor noch einen lieblichen Rosé Wein erworben, den wir zu Bergkäse, Bratwurst und Radieschen genossen. Einfach herrlich so eine Wanderung mit Freunden in einer wunderbaren Weinregion und sehr zu empfehlen, weil es angenehm und nicht zu anstrengend zum Laufen ist.

Nachdem wir wieder im Örtchen Durbach angelangt sind, knurrte uns kräftig der Magen. Da wir aber einige Freunde zu Hause lassen mussten, diese aber gerne abends noch dazustoßen wollten, haben wir uns entschieden in Hausach im Hirschen in Einbach, bei "d' Monika" bei gut bürgerlicher Küche den Abend ausklingen zu lassen.

Hier eine kurze Wegbeschreibung vom Durbacher Weinpanorama:

Auf dem Festplatz Durchbach parken, auf dem Durchbachtalweg auswärts, beim Weingut Andreas Laible rechts hoch, durch die Weinberge bergauf zum Plauelrainer Köpfle, das nächste Ziel ist die Kapellenruine St. Anton, ein wirklich idyllisches Plätzchen, das zum Rasten einlädt, weiter zum Schloss Staufenberg, das immer im Blick vor einem liegt, zwischen Reben und Wald zur Brandstetter Kapelle, hier wartet ein  steiler Aufstieg zur  Schutzhütte Bildeiche, durch den Wald hinab ins Durbacher Tal, am Bach entlang zum Ortskern und zurück zum Festplatz.

Eure Infobaum-Bloggerin
Nicole