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Reise-Blog: Schwarzwald-Elsass

Kleine und große Forscher in Donaueschingen

25.06.2016

Im Kinder- und Jugendmuseum gibt es viel zu entdecken.
Das Gebäude der ehemaligen Fürstenbergischen Hofbibliothek.
In jedem Regal verbirgt sich etwas.
Wow! Eine Schreibmaschine.
Jeder darf einmal seinen Namen tippen.
Papa erklärt die Wärmebildkamera.
Schafft er den Zauberwürfel?
Die Ricosta-Materialien werden auf Herz und Nieren geprüft.
Eckige Seifenblasen? Das gibt's!
Cradle to Cradle - das Konzept des Museums.
Zahnräder zum Stecken.
Hanna baut ein Jojo und Jonas schaut, wie ein Klavier funktioniert.
Hier darf man "Operationen" durchführen.
Zum Abschluss eine tolle 3D-Dino-Brille.

Das Wetter kann nicht immer toll sein, aber die Möglichkeiten, die man im Schwarzwald für Kinder hat, sind es!
In diesem Blog werde ich das Kinder- und Jugendmuseum in Donaueschingen vorstellen.


Wichtige Grundvoraussetzungen für einen Tag im Museum:

  • interessierte Kinder *check*
  • einen Mann, in dem noch eine große Portion Kind steckt *check*
  • schlechtes Wetter *check*
  • einen freien Nachmittag *check*


Wir machen uns auf den Weg nach Donaueschingen - die Stadt, die vor allem durch das Fürstlich Fürstenbergische Schloss und das Bier bekannt ist. Und genau diese Dinge interessieren unsere zwei Entdecker heute überhaupt nicht!

Nach gefühlten 100 Mal „wannsimmerdaaaa-haaa“ (= wann sind wir da), stehen wir vor einem großen Gebäude, das nur durch einen kleinen Aufsteller und ein Beachflag als Kinder- und Jugendmuseum zu erkennen ist. Das Museum erstreckt sich über die Räume der alten Fürstenbergischen Hofbibliothek.
In den historischen Bibliotheksregalen liegen Boxen, die für Aktionen und Experimente genutzt werden können.

Kleiner Tipp: Der Zugang zum Kinder- und Jugendmuseum ist barrierefrei über den Eingang auf der Rückseite des Gebäudes möglich.

Im Mittelpunkt des Museumsprojekts steht das Cradle to Cradle®-Design-Konzept (von der Wiege bis zur Wiege), das die Natur als Vorbild hat. Die Idee stammt von dem deutschen Chemiker Prof. Dr. Michael Braungart und dem amerikanischen Architekten William McDonough. Produkte unserer Industriegesellschaft haben nach diesem Konzept einen Stoffstrom in technischen Kreisläufen. In diesen Kreisläufen zirkulieren die Materialien. Die Produkte lassen sich in ihre Bestandteile zerlegen und werden technische Nährstoffe für Folgeprodukte.
In bestimmten und gekennzeichneten Bereichen des Kinder- und Jugendmuseums wird diese innovative Idee anhand von interaktiven Exponaten und informativen Ausstellungsstücken den Kindern vermittelt. Dazu werden Workshops angeboten, in denen Produkte mit entsprechenden Materialien hergestellt werden, die vollständig dem Cradle to cradle®-Design- Konzept genügen. Damit soll bei den Kindern das Gefühl geweckt werden, dass es wirklich gelingen kann, einen »positiven ökologischen Fußabdruck« zu hinterlassen. Die Kinder sollen ein Gespür für ökologisch sinnvolle Produkte entwickeln. (Quelle: Kinder-und Jugendmuseum Donaueschingen)

Für unsere beiden Forscher (3 und 5 Jahre) gibt es viel zu entdecken. Zuerst wird geschaut, was es in den einzelnen Schränken zu entdecken gibt. Sobald man etwas in die Hand nehmen darf, wird es gleich auf alle Funktionen untersucht und getestet.
In einem Schrank findet unser Kleiner eine Schreibmaschine und ist total begeistert, dass das Ding Buchstaben schreiben kann, wenn man eine Taste drückt … auch die Schwester ist von diesem System begeistert. Sogleich werden alle Familienmitglieder auf einem Papier verewigt.

Bei der Wärmebildkamera erklärt Papa, was die Feuerwehr mit Hilfe dieser Erfindung alles während und nach einem Brand herausfinden kann.
Und auch der Papa ist von einigen Dingen begeistert wie ein Kind: z.B. Schafft er den Zauberwürfel, bevor die Kids wieder „Paaaaapaaaa – was kann man an dieser Station machen?“ rufen.
Die Materialien von Ricosta werden unter fachmännischen Vater-Augen auf Durchlässigkeit geprüft, während Hanna eckige Seifenblasen herstellt.

Überall im Museum findet man Boxen, zum Thema Cradle to Cradle (z.B. was können wir aus alten T-Shirts machen).
In anderen Kisten gibt es Bausätze für Jojos, oder Bastelmaterial für eine Papierbrücke, die einiges aushält.
Während Hanna ein Jojo herstellt, schaut sich Jonas die Funktionen eines Klaviers an. Es gibt einfach keine Minute, in der man nichts Neues im Museum entdeckt.
Zum Schluss haben wir und sogar noch eine Dino-3D-Brille gebastelt, die wir als Souvenir mit nach Hause nehmen dürfen.

Glücklich, um ganz viele Erfahrungen reicher und platt machen wir uns auf den Heimweg.
Das Museum kann man mehr als nur einmal besuchen, weil es so viele verschiedene Dinge zu entdecken gibt. Für jedes Alter ist was dabei!

Das Projekt „wissenschaftliches Kinder- und Jugendmuseum“ wurde durch den Verein Mach mit! e.V. mit Unterstützung durch die Landesstiftung Baden-Württemberg, des Engagements vieler Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen aus der Region (z.B. IMS:Gear - Zahnrad und Getriebetechnik, Storz – Endoskope, …) und dank der Hilfe der Stadt Donaueschingen ins Leben gerufen.



Eure Infobaum-Bloggerin
Anne