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Vacances en région Alsace et Forêt Noire

Reise-Blog: Schwarzwald-Elsass

Kulinarische Weinwanderung in Oberkirch

14.06.2015

Wanderplan - kulinarische Weinwanderung
Knackiger Salat mit einer Blätterteigtasche im Hotel Obere Linde zur Vorspeise
saftige und vollbehangene Kirschbäume entlang des Weges
Blick auf Oberkirch zwischen den Weinreben hindurch
Bei jeder Station gab es eine Weinverkostung
Zwischengang im drei Sterne Restaurant "Haus am Berg"
Rastplätze laden zum Verweilen ein mit herrlicher Aussicht
Ankunft bei der Schauenburg mit Blick auf die Burgwirtschaft
Als Hauptgericht gab es eine Poulardenbrust mit Ratatouillegemüse und Kroketten: Mmmh lecker!
Die sogenannte Snap-Schot-Kamera bei der Schauenburg: Hier kommt man nicht daran vorbei, ohne ein Foto von sich zu machen!
Blick auf Oberkirch und die angrenzende Ortenau
Schnapsstand zum Selbstbedienen - auch hier kommt man nicht daran vorbei ohne einen kurzen Stopp einzulegen
lockerer Trinkspruch zum Schnäppseln
Das Dessert: Erdbeeren mit einer Quarkcreme, dazu ein Rosé vom einheimischen-Winzer
Die Oberkircher Winzer und die Gemeinde laden ein zur kulinarischen Weinwanderung - es lohnt sich auf jedenfall!
mit der OSB zurück über Offenburg nach Schenkenzell

"Von der Höll ins Paradies" mit diesem Slogan lädt die Gemeinde Oberkirch und teilnehmende Restaurants zur kulinarischen Weinwanderung ein. Ein Geburtstagsgeschenk wollte eingelöst werden und so versammelten sich meine Familie und ich am Sonntag zum gemeinsamen Wandern am Bahnhof in Schenkenzell. Mit der OSB ging es um 10:00 Uhr morgens ohne umzusteigen direkt nach Oberkirch. Mit dem Baden-Württemberg-Ticket halten sich die Kosten für die Fahrkarte auch in Grenzen.

Vor Ort mussten wir uns kurz orientieren, um dann geschwind den Startpunkt, das Hotel "Obere Linde", anzulaufen. Hier gab es zum Auftakt einen Riesling-Sekt, einen Gruß aus der Küche in Form einer Kaltschale aus Melone und Erdbeeren und einen knackigen Salat mit frischen Früchten. Der Auftakt war schon mal hervorragend.

Gut gestärkt und bei bestem Wetter liefen wir weiter dem sehr gut ausgewiesenen Weinwanderweg entlang zur nächsten Station. Unterwegs naschten wir eifrig die reifen Kirschen von den Bäumen am Wegesrand. Uns stellt sich die Frage: "Ist das illegal?". Die Antwort genauso prägnant "Wenn uns keiner erwischt, dann nicht."

Weiter folgten wir den Schildern zwischen den Weinreben hindurch bis zum Drei-Sterne Restaurant "Haus am Berg". Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf die Gemeinde Oberkirch. Hier wartete auf uns ein lieblicher Grau-Burgunder, den wir mit Genuss verkosteten. Dazu gab es einen Fisch mit saisonalem Gemüse und Kartöffelchen. "Wie im Urlaub", das ist unser Fazit auf der herrlichen Sonnenterrasse.

Der Wanderplan gibt uns einen Zeitrahmen vor, den wir auch gerne einhalten möchten. So packten wir wieder unsere sieben Sachen und begaben uns, nun auch schon leicht angeheitert, weiter auf die Route. Puh, jetzt ging die Strecke steil bergauf und der vorher getrunkene Weine wurde schnell wieder hinausgeschwitzt. So konnten wir es kaum erwarten die dritte Station, die Ruine Schauenburg, zu erreichen. In der Burgwirtschaft wurden wir mit einem reservierten Tisch empfangen und gleich gab es die dritte Weinverkostung, ein Müller sollte es sein. Dazu gab es Poulardenbrust auf Ratatouille-Gemüse mit Kroketten. Mmmh einfach lecker.

Der Abstieg von der Ruine zurück zum Ortskern von Oberkirch wurde nicht nur von einem kurzen Fotoshooting an der Snap-Shot-Kamera unterbrochen, sondern auch von einem Schnapsstand von einem Direkterzeuger. Das Erstere ist ein Apparat, der automatisch Fotos schießt mit der Ruine im Hintergrund. Diese kann man dann im Internet herunterladen auf www.schauenburg.de. Das war witzig und natürlich machten wir den Spaß mit. So entstand ein lustiges Gruppenbild von uns.
An dem Schnapsstand kamen wir nicht vorbei ohne uns einen davon zu genehmigen. Das war ein uriges Fass mit Flaschen in Regalen und einem Kässchen zum Bezahlen. Dazu sorgte ein Trinkspruch für lockere Stimmung.

Nach einem kurzen Spaziergang zur Ortsmitte und somit zur unseren letzten Einkehr im "Silbernen Stern", nahmen wir das Dessert zu uns. Eine Quarkcreme mit frischen Erdbeeren. Dazu gab es einen Rosé vom einheimischen Winzer. Gemütlich haben wir den Abschluss in der Gartenwirtschaft genossen. Die Spuren des süffigen Weines konnten wir nicht mehr verbergen und so begaben wir uns lustigen Gemüts zurück zum Bahnhof quer durch die Altstadt Oberkirchs.

Um Kurz vor 19:00 Uhr fuhren wir mit dem Zug zurück über Offenburg nach Schenkenzell. Dort angekommen genehmigten wir uns noch einen sogenannten "Absacker" im Hotel Waldblick. Jetzt wurde es aber höchste Zeit heimzukommen. Der Montag kündigte sich schon unheilvoll an.

Nicht zu empfehlen ist die Wanderung nach einer durchzechten Nacht, denn genauso wie bei der Fronleichnamsprozession war ich davor bis in die Morgenstunden unterwegs. Dennoch ist die Wanderung leicht und die knapp 7 Kilometer sind auch für ungeübte Läufer gut zu bewältigen. Jetzt habe ich den zweiten Weinort im badischen Raum erkundet, genauso wie beim Durbacher Panoramaweg hat man hier auch herrliche Aussichten in das Tal und auf die Weinreben. Es lohnt sich für jeden Weinliebhaber und bietet kulinarische Gaumenfreuden. Ein guter Tipp zum Verschenken, mit 45 Euro aber dennoch nicht ganz billig.

Ich freue mich bald wieder von meinem nächsten Ausflug berichten zu können. Vielleicht besuch ich mal das naheliegende Elsass?

Eure Infobaum-Bloggerin
Nicole